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Karl
Simrock |
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| 1802 |
Geboren in Bonn. 13.
Kind des Musikverlegers Nikolaus Simrock; dieser war ein Freund Ludwig van
Beethovens. |
| 1818 |
Student der Rechte an
der neu gegründeten Preußisch-Rheinischen Universität in Bonn. Hört auch
Geschichte bei E. M. Arndt und deutsche Sprache und Literatur bei A. W. von
Schlegel. |
| 1822 |
Studium der Rechte in
Berlin. |
| 1823 |
Mitglied der Berliner
"Mittwochsgesellschaft". Freundschaft mit Adalbert von Chamisso und Wilhelm
Wackernagel. |
| 1824 |
Referendar beim Königlichen Kammergericht. |
| 1827 |
Übersetzung des Nibelungenliedes ins Neuhochdeutsche. |
| 1829 |
Begegnung
mit Justinus Kerner und Ludwig Uhland. |
| 1830 |
Bekanntschaft mit den Brüdern Grimm. |
| 1830 |
Entlassung aus dem preußischen Staatsdienst aufgrund eines als revolutionär
angesehenen Gedichtes. |
| 1834 |
Doktor
der Philosophie. |
| 1839 |
Bekanntschaft mit Ferdinand Freiligrath. |
| 1844 |
Mitglied
des Bonner "Maikäferbundes" (bis 1847); gegründet von Johanna Mockel und
Gottfried Kinkel. Literarischer Kreis. |
| 1850 |
a.o.
Professor für die Geschichte der deutschen Sprache und Literatur und ab 1852
o. Professor an der Universität Bonn. |
| 1852 |
Doppelruf
nach München als freier Dichter oder ordentlicher Professor für deutsche
Sprache und Literatur. Lehnte beide Berufungen ab. |
| 1876 |
Tod
Simrocks; Grabmal auf dem historischen Alten Friedhof Bonn. |
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Ferdinand
Freiligrath |
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| 1810 |
Am 17. Juni 1810 wurde
Ferdinand Freiligrath als Sohn des Lehrers Johann Wilhelm
Freiligrath und seiner Frau Luise, geb. Tops
in Detmold geboren. |
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1825
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Abbruch der
Detmolder Gymnasialzeit, um Kaufmann zu werden. Eintritt in das Geschäft
eines Verwandten. |
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1832
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Übernahme einer
Korrespondentenstelle in Amsterdam. |
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1837/39
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Kaufmann in Barmen |
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Kontakte zu Gottfried
Kinkel, Christian Matzerath, Wolfgang Müller, Karl Simrock und der
Düsseldorfer Malerschule. Freundschaft mit Karl Immermann. |
| 1839 |
Ab 1839
freier Schriftsteller. Beginn des Buches Das malerische und romantische
Westphalen. Umzug nach Unkel am Rhein. Beziehung zu Franziska Schwiter. |
| 1840 |
Wiederaufbau des Rolandsbogen, angeregt durch Freiligrath. Zwei Jahrgänge
des Rheinischen Jahrbuchs für Kunst und Poesie, zusammen mit Karl Simrock
und Christian Matzerath. Beziehung zu Ida Melos. |
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1842
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Umzug nach St. Goar.
Begegnung mit König Friedrich Wilhelm IV. in Koblenz: Jahrespension von 300
Talern. |
| 1843 |
Wandlung
des Dichters zum politischen Lyriker. |
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1843/44
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In
St.Goar entstand zum größten Teil sein für den "Vormärz" so wichtiges Werk:
"Ein Glaubensbekenntnis". Seine
Gedichte werden von der Zensur verboten. Der Dichter verweigerte die Annahme
der Pension des Königs und geht mit seiner Frau Ida zunächst nach Belgien
ins Exil. Freiligrath wird "Der
Trompeter der Revolution". |
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1845 |
Im Februar kommt
es in Brüssel zur ersten persönlichen Begegnung mit Karl Marx. Umsiedlung in
die Schweiz. |
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1846
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Emigration nach
London. |
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1848
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Rückkehr
nach Deutschland. Teilnahme an den
Beratungen der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt.
Mitarbeiter an der von Karl Marx redigierten "Neuen Rheinischen Zeitung".
Verhaftung wegen "Aufreizung zum Umsturz". |
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1851
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Zum
zweiten Mal Flucht nach London. Sein Haus in London wurde Sammelpunkt vieler
Emigranten. |
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1868
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Nach
17 Exiljahren Rückkehr nach Deutschland:
rauschender Empfang. Wohnung in Stuttgart. |
| 1876 |
Am 18.
März starb Ferdinand Freiligrath
in Cannstatt. |